In der Woche vor den Osterferien fand für die 9. Jahrgangsstufe das zweitägige Präventionsprojekt „Nein“ zu Gewalt – egal wo! statt. Dieses Projekt der Polizeidirektion 6 wird seit zehn Jahren erfolgreich in Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen in der Polizeidirektion 6 durchgeführt.
Mit der Aufklärung zu den Themen Gewalt und Medien, Gewalt und Sport, Gewalt im Alltag, Auswirkungen von Gewalt aus medizinischer Sicht, Konsum von Drogen und Suchtmitteln, Rechtsextremismus sowie zur sexuellen Selbstbestimmung wurde den Schülerinnen und Schülern ein Rechtsbewusstsein vermittelt und dargestellt, wo Gewalt mit welchen facettenreichen Auswirkungen im Alltag auftreten kann.
Weiterhin wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie diese für den Einzelnen verhindert oder abgewendet werden können.

In den vergangenen Wochen haben unsere vier 10. Klassen an einem Jugendgerichtsprojekt der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut »Walter May«) teilgenommen. Das Jugendgerichtsprojekt ist ein aus fünf Modulen bestehendes Bildungs- und Präventionsprogramm. Kernstück des Projektes ist eine fünftägige Projektwoche, welche in eine Vor- und eine Nachbereitungsphase eingebettet ist.

Die Schüler/innen sollen durch das Jugendgerichtsprojekt

  • das Rechtssystem und das Jugendstrafverfahren kennenlernen,
  • in ihrer Akzeptanz von Rechtsnormen und des Rechtssystems gefördert werden,
  • in ihrem Rechtsbewusstsein und ihrer Sozialkompetenz gestärkt werden,
  • alternative Konfliktlösungsstrategien zur Vermeidung von Gewalt aufgezeigt bekommen,
  • Berufsfelder, Arbeitsinhalte und Qualifikationswege in den Berufsbereichen Jugendhilfe/Sozialarbeit, Polizei und Justiz kennenlernen.

Wir danken recht herzlich den Jugendfreizeiteinrichtungen "Die Arche" und "Trialog", die uns ihre Räumlichkeiten für das Projekt zur Verfügung gestellt haben.

Seit November hat unsere Schul emit der Charité Facility Management GmbH (CFM) einen neuen kompetenten Kooperationspartner, der unsere Arbeit insbesondere in der beruflichen Orientierung unterstützt.
Inhaltliche Schwerpunkte der Kooperation seitens der CFM:

  • Unternehmenspräsentation auf Schulveranstaltungen, z. B. beim Tag der offenen Tür
  • Azubis stellen sich und ihre Ausbildungen vor
  • Betriebsbesichtigungen
  • Lehrer-Ausbilder-Austausch, z. B. auf Fachtagungen für Lehrer
  • Teilnahme als außerschulischer Vertreter an der Schulkonferenz
  • Beratung und Unterstützung bei Einstellungsverfahren,

seitens unserer Schule:

  • Vorlesetage auf Stationen der Charité
  • Wechselnde Kunstausstellungen in den Räumen der CFM
  • Räumlichkeiten für Firmenveranstaltungen
  • Einsichtnahme in das Schulleben durch Teilnahme an den Schulkonferenzen

Bilder vom Weihnachtsmarkt findet man in unserer Bildergalerie...

Wir haben am 21. Dezember, von 17-19 Uhr, einen wunderschönen Weihnachtsmarkt erlebt, die Anzahl und Stimmung unserer Gäste sprachen für sich. Nach den zurückliegenden aufregenden und anstrengenden Wochen des Lernens und Lehrens war dies wirklich ein tolles Erlebnis. Vielen Dank für die große Mühe bei der Vorbereitung und natürlich am Tag des Weihnachtsmarktes. Alle Beteiligten, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, unsere technischen Miarbeiter und unsere Schulsozialarbeiterinnen und Gäste, haben das ganz toll gemacht und ihnen allen gilt unser Dank.

Auch unsere Gäste waren beeindruckt und voll des Lobes – liebevoll hergerichtete Stände und Bauchläden mit freundlichen „Verkäuferinnen und Verkäufern“ und einem leckeren Angebot in einer Breite, hinter der sich so mancher professionelle Weihnachtsmarkt verstecken kann. Ein wunderschönes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit herrlich aufgeregten Sängerinnen und Sängern, Tänzerinnen und Musikern; mit Technikern, die sprichwörtlich von morgens bis abends durchgearbeitet haben, Fotografen, die sicher viele Augenblicke für die Ewigkeit festgehalten haben, aber auch Ordnungsschüler bis hin zu all denen, die fleißig den Auf- und Abbau des gesamten Equipments vorgenommen haben oder auch die Schulhofreinigung übernommen haben… (sicher ist die Aufzählung unvollständig)

Nicht vergessen möchten wir unseren Hausmeister, Herrn Büttner, unseren Werkstattmeister, Herrn Hanitzsch, und Herrn Buchwalski, der die Jungen der Veranstaltungstechnik nun schon seit so langer Zeit begeistert und selbst auch mit Hand anlegt und keine Uhr kennt. Ebenso gilt unser Dank allen Eltern, die uns unterstützt haben, Frau Adam, von der Anna-Seghers-Bibliothek, unserer Bibliothekarin Frau Uhlmann und Herrn Eggert von der Lebensmut gGmbH.

Mit Schlafsack, Kopfkissen und einem eigens für diese Nacht der Nächte mitgebrachten Buch kamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7/2 zu ihrer Lesenacht in die Schule. Gestärkt durch duftende Pizza und mit einer guten Portion Spaß am Lesen konnte es auch gleich nach dem Bettenbauen losgehen. Einige junge Leser stellten Kapitel aus ihrem Lieblingsbuch vor, andere hörten einfach nur aufmerksam zu. Etwas später lasen dann alle individuell in einem bereits im Unterricht begonnenem Buch über die Verlockungen und Probleme eines Schulschwänzers. Ganz still war es dann und ein Hauch von Spannung lag in der Luft.

Zum Abschluss der Lesenacht gab es noch ein Hörspiel aus der „Gänsehaut“-Reihe, zum Glück war die Geschichte nicht zu gruselig…

Am Morgen weckte uns dann Frau Jesgarz zum Frühstück mit leckeren Brötchen und Kakao. Alle trafen sich an der großen Tafel vor der Küche und jeder ließ sich das Frühstück schmecken, auch wenn die meisten noch etwas müde waren.